“Flop”

From the constant harping about the supposed “failure” of Apple’s iPhone 5c, you’d think the phone is selling poorly. The reality is that middle tier model, while dramatically less popular than Apple’s top of the line iPhone 5s, still managed to outsell every Blackberry, every Windows Phone and every Android flagship in the winter quarter, including Samsung’s Galaxy S4.

via AppleInsider.com

Wie immer bei Apple ist der Erfolg eine Frage der Betrachtung. Auch das vermeintlich geflopte 5c verkauft sich anscheinend sogar besser als das Samsung Galaxy S4, von dem keiner sagen würde, es ist mit seinen Verkaufszahlen ein Flop, ganz im Gegenteil.

Wenn aber die Zahlen so korrekt sind, warum gibt sie dann Apple nicht selbst heraus? Ein solcher Erfolg kann doch nur positiv für das Unternehmen sein und sollte dementsprechend hervorgehoben werden… Das macht mich schon ein bisschen stutzig.

Flagschiffe der letzten Jahre immer noch gut genug?

Um die Spannung direkt vorweg zu nehmen: Jep. ;-)

Die neuesten Klassenbesten haben natürlich auch so ihren Preis: 649 Euro wird das Galaxy S5 beim Verkaufsstart am 11. April kosten, während die älteren Modelle zu deutlich günstigeren Preisen verkauft werden. Für rund die Hälfte der Anschaffungskosten des 2014er Flaggschiffs erhält der geneigte Käufer bereits das Vorjahresmodell mit 5 Zoll großem Full-HD-Display, Snapdragon 600 und 2 GB Arbeitsspeicher. Das nach wie vor gut ausgestattete Gerät ist ab 350 Euro bei Online-Händlern zu haben, die Outdoor-Variante Galaxy S4 Active kostet etwa 380 Euro.

via AreaMobile.de

Ich selbst habe mir gerade das S4 geholt und es gibt nichts an dem Gerät was irgendwie alt, langsam oder schlecht wäre. Natürlich hat es nicht die letzten, neusten und ungewöhnlichsten Technik-Spielereien, aber abgesehen davon ist es immer noch ein exzellentes Gerät. Für den Preis (das Nexus 5 z.B. kostet genau so viel und hat nicht eine ähnliche Ausstattung) ist das Gerät wirklich der Hammer. 

Wer ein hervorragend ausgestattetes Gerät zu einem Top-Preis sucht, der sollte sich bei den Flagschiffen umschauen, die jetzt oder in den kommenden Wochen erneuert werden (Samsung Galaxy S4, HTC One, LG G2). Hier bekommt man immer noch hervorragende Technik zu einem mehr als guten Preis.

Liebe Piraten, ich hab die Schnauze voll…

…und trete aus.

Vielleicht kurz zur Erläuterung: Ich bin jetzt Mitglied der Partei seit 2009. Damals habe ich gedacht, dass die Piraten wirklich was bewegen können und ich wollte mit dabei sein, wenn die Idee einer offenen und transparenten jungen Partei die Politik-Landschaft verändert. Leider bleibt von dieser Erwartung nur ein Aschehäufchen übrig…

Ich bin kein wirklich aktives Mitglied (im Sinne von ich arbeite viel in der Partei mit) und ich bekomme die meisten Sachen nur aus der Presse mit, oder über Twitter und App.net, wo ich verschiedenen Piraten folge. Und das Bild, welches sich hier zeig kann man schon nicht mehr desaströs nennen! Diese Grenze hat die Partei schon lange überschritten…

Mein Eindruck der Partei und wahrscheinlich auch der meisten anderen “normalen” Menschen die sich nicht 24/7 mit der Partei beschäftigen ist folgender:

  • Die Partei ist total zerstritten.
  • Die linke Hand weiß nicht was die rechte tut.
  • Rechtspopulismus wird geduldet und unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit nicht bekämpft.
  • Es gibt interne Gruppierungen deren Aufgabe es nur zu sein scheint, andere Gruppen oder Personen nieder zu machen.
  • Es gibt keine Linie innerhalb der Partei. Was A sagt wird von B teils als völliger Unsinn abgetan.
  • Es gibt keinen Sprecher, kein Gesicht der Partei. Die Piraten sind bis auf ein paar Ausnahmen völlig gesichtslos.
  • Wenn es Personen gibt mit denen man die Partei identifizieren KÖNNTE, werden diese von einem Großteil der Partei abgelehnt und massiv bekämpft.
  • Es gibt einige Schausteller innerhalb der Partei die sich nur profilieren möchten und sich nicht um die Partei selbst kümmern.

Wie gesagt, das ist mein eigener, subjektiver Eindruck. Wenn ich aber jemanden aus meinem Umfeld fragen würde wie er die Partei sieht, würde ich wohl ähnliche Antworten bekommen.

Liebe Piraten, das ist der Eindruck, den Ihr bei “normalen” Menschen hinterlasst. Und da wollt Ihr als Partei noch die Parteienlandschaft verändern? Ihr seid schon lange unter die Räder geraten und zu einem Witz in der öffentlichen Wahrnehmung verkommen.

Und wenn dann ein Christopher Lauer der Taz ein “Interview” gibt in dem er glaubt die Taz vorzuführen muss ich sagen: Lieber Christopher, bei den Lesern die nicht schon der Partei angehören und Dich leiden können, kommt dieser Artikel einfach nur als Peinlichkeit Deinerseits rüber. Ein arroganter Schnösel, der glaubt lustig zu sein. Ich selbst hab mich geschämt als ich diesen Artikel gelesen habe. So jemand vertritt mich als Pirat im Berliner Parlament? Peinlich.

Dieses “Interview” (ich kann es nicht über das Herz bringen das tatsächlich als richtiges Interview zu bezeichnen…) war dann auch der letzte Tropfen. Ich möchte keiner Partei angehören, wo arrogante Menschen wie Herr Lauer die Öffentlichkeit als Spielwiese für ihren Größenwahn nutzen und Leuten die nicht den Piraten angehören ein Bild vermitteln, für das man sich nur noch schämen kann. (Kann man übrigens auch regelmäßig bei Holgi’s Podcasts auf Wrint.de nachhören, wenn Christopher Lauer mit dabei ist.)

Schade, ich dachte wirklich, die Piraten wären anders. Ok, anders sind sie wirklich, aber nicht in dem Sinne in dem ich es vertreten kann, sie weiter zu unterstützen.

Für mich ist das Experiment “Piratenpartei” gescheitert und hat schlimmer noch, es hat neuen Parteien auf Jahre hinaus versaut auch nur ansatzweise Ernst genommen, statt belächelt zu werden…

Die E-Mail zum Austritt ist raus, wie gesagt, ich hab die Schnauze voll.

P.S.: Das hier hat übrigens nichts mit #Bombergate zu tun! Wie gesagt, das Lauer-Interview war der ausschlaggebende Punkt. #Bombergate hab ich nur am Rande mitbekommen.

Wem gehört Apple?

Huberty believes that low institutional ownership of Apple, when compared to other large-cap mobile technology stocks, shows that investors are underestimating the iPhone maker’s ability to grow and expand into new markets. For example, she sees growth potential in wearable electronics, as well as new services that Apple could provide with its existing ecosystem of hardware and software.

via Appleinsider.com

Hm… Kurz zusammengefasst, worum geht’s?

Apple ist eine der wenigen Firmen, wo institutionalisierte Aktienbesitzer nicht die Mehrheit der Shareholder bilden. Also Firmen, Hedgefonds, Banken etc. Im Artikel von Appleinsider.com heißt es, dass Investoren die Möglichkeit von Apple unterschätzen in neue Märkte vorzustoßen.

Ich hab da eine andere Idee: Ich glaube, dass Apple uninteressant für solche Investoren ist, weil es diesen meist um das schnelle Geld geht! Carl Icahn ist z.B. so einer. Solche Investoren versuchen immer wieder Firmen dazu zu bewegen, Geld den Aktionären zu geben und interessieren sich in der Regel nicht für die Firma selbst. Ihr Interesse besteht meist darin, aus der Firma möglichst schnell, möglichst viel Geld heraus zu holen.

Apple hat aber schon immer eine andere Philosophie! Die Firma ist auf den langfristigen Erfolg ausgerichtet. Man scheut sich auch nicht davor Millarden-Gewinne einfach mal einzubehalten, statt dieses möglichst schnell wieder los zu werden.

Das macht eine Firma wie Apple für Investoren die auf der Suche nach schnellem Geld sind einfach uninteressant.

Und das ist gut so! In meinen Augen zeigt das nur, das Apple wirklich alles richtig macht.