Es bringt zwar nichts…

Nur leider existieren wir nur in euren Köpfen und auf den zynischen Reißbrettern eurer Propaganda-Abteilungen. Wahrscheinlich hört ihr deshalb die Stimmen nicht, die versuchen, anstelle der von euch geschaffenen Strohmänner und Sündenböcke auf eure aus jeder Pore Menschenverachtung ausdünstenden Hasstiraden zu antworten, die schon lange, bevor ihr aus dem Mauerwerk eurer Contenttresore gekrochen seid, um lauthals das Lied eurer Meister zu singen, darüber nachgedacht haben, wie die Teilhabe an Kunst, an Wissenschaft, am weltumspannenden Fluss der Informationen in einer Zeit organisiert werden kann, in der sie sich von ihrem physischen Substrat so weit gelöst haben, dass es bei der Verteilung keine echten Beschränkungen mehr gibt. An dieser Stelle würde ich diese Antworten gerne verlinken — die Reformvorschläge der Piraten und der Linken (die Grünen haben keine), die Netzreaktionen auf eure diversen Briefe und verbalen Entgleisungen und all die anderen Texte, die euch auf den Stand der Dinge bringen würden. Aber ich verlasse mich darauf, dass meine Leser/innen das in den Kommentaren tun werden — typisch Kostenloskultur, lasse andere die Arbeit für mich machen (ach nein, es ist da Arbeit für euch).

via SciLogs.de, Brief an die Contentindustrie

Sehr schöne Antwort von Anatol Stefanowitsch auf den Rotz den die Content-Mafia in den letzten Wochen wieder mal von sich gegeben hat (exemplarisch z.B. den Gehirnfurz der 51 Tatort-Autoren).

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