Könnte Apple den Dell-Weg gehen?

Die-hard Apple fans have long suggested that the company might be better off without the scrutiny that comes with being publicly traded. On the heels of another record-breaking quarter, AppleInsider took a look at what going private might mean for the computing juggernaut.

Ein wirklich interessantes Gedanken-Experiment! Mir persönlich ist diese ganze  „Mehr mehr mehr mehr“ Scheiße sowieso fremd. Warum man meint das Wachstum unendlich weiter gehen kann und sich dann von Investoren abhängig macht die genau das wollen ist mir schleierhaft. 

Ich fand es klasse als Michael Dell seine Firma von den Investoren freigekauft  hat, bei der Größe von Apple wird das aber kaum mehr möglich sein.

Es dürfte aber spannend werden, wenn das Wachstum irgendwann nicht mehr ungebremst steil nach oben gehen wird für Apple, und das wird es irgendwann nicht mehr. Dann zeigt sich was es wert ist öffentlich gehandelt zu werden. 

Alle (viertel) Jahre wieder…

…kommt nicht das Christus-Kind, sondern veröffentlichen die großen Tech-Unternehmen (nicht nur die, aber um die geht es hier) ihre Quartalszahlen. Und seit langer Zeit spielt sich das immer gleiche Szenario bei den Apple-Zahlen ab, so auch dieses Mal wieder: Cupertino veröffentlicht Zahlen jenseits von Gut und Böse, Ihr Vermögen steigt um weitere Milliarden, die Verkaufszahlen stellen alles andere in den Schatten und fast ausnahmslos alle Analysten sind enttäuscht…

Alex hat auf dem iPhoneBlog bereits darüber berichtet und auch Gruber gibt auf DaringFireball seinen Senf dazu. Eigentlich gibt es hier nichts mehr weiter zu sagen. Um nur mal ein paar Zahlen zu nennen von denen die Analysten so enttäuscht sind:

  • Im vergangenen Quartal wurde PRO SEKUNDE 6 iPhones verkauft
  • 22.9 Millonen verkaufte iPads, im Vorjahreszeitraum waren es 15,43 Millionen
  • 2 Millarden (2.000.000.000!) App-Store Downloads alleine im Dezember
  • iPhone-Verkäufe in China haben sich verdoppelt
  • 54.5 Milliarden US-Dollar an Umsatz
  • 13.1 Milliarden US-Dollar Nettogewinn
  • 84% aller bei AT&T verkauften Smartphones sind iPhones

Ich versteh es nicht. Bei jedem anderen wäre das ein Grund die Sektkorken knallen zu lassen, hier nicht. Es werden Gründe gesucht, das Ergebnis in einem schlechten Licht stehen zu lassen. Warum ist das so? Warum fällt der Aktienkurs nach solchen Zahlen?

Ich kann mir das nicht erklären, anscheinend können nur „Underdogs“ (Apple ist wohl zu erfolgreich…) gute Zahlen berichten. Der Platzhirsch mit den besten Zahlen wird immer von allen Seiten nieder gemacht.

Na ja, nehmen wir es mit Humor: