Germany’s Next Top Desktop 2011 [Update]

Ich greife die Idee von Jan von Apple-Gadgets.de (wo ich übrigens auch schreibe! 😉 ) auf und zeige hier mal meinen Schreibtisch. Das Ganze steht in meinem eigens dafür eingerichteten Büro. Leider hat das Ganze immer noch sehr viele Kabel, aber ich wüsste nicht, wie ich das reduzieren könnte. Eventuell vieles unter dem Schreibtisch positionieren, aber momentan wird das mal so bleiben. 

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Was ist hier so alles zu sehen?

  • MacBook Pro, 13″, Early 2011 auf einem Griffin Elevator
  • iPad 1, 64 GB WiFi
  • iPhone 4, 16 GB, schwarz
  • iPod Classic, 80 GB, schwarz
  • Samsung NC10 Netbook (von meiner Frau 😉 )
  • Logitech 2.1 Soundsystem
  • HP Deskjet 1050
  • 1x 320 GB, 2,5″ FP von Intenso
  • 1x 500 GB, 3,5″ FP von Freecom
  • No-Name Monitor
  • Siemens Gigaset Mobilteil
  • Schreibtisch, Bürostuhl, Schubkasten und Lampe von Ikea

So, das wär’s erstmal von mir. Wie sieht’s bei euch aus? Wie Jan schon geschrieben hat, gebe auch ich das Stöckchen hier weiter. Wäre toll, wenn wir viele Schreibtische zusammen bekommen. 

Ach ja: Es geht glaub ich weniger darum wirklich einen Preis zu vergeben, es ist einfach nur interessant, wie Ihr euren Büro-Bereich gestaltet. Es gibt sicher viele interessante und kreative Ideen. Also immer her damit! 🙂

Hier noch ein paar andere Bilder von meinem:

Und natürlich noch die bisher geposteten Schreibtische (wird permanent erweitert wenn neue Schreibtische dazu kommen): 

Jan von Apple-Gadgets.de

Frank von TekShrek.com

Stephan von stephanroebbeln.de

Der Schreibtisch bei pokipsie.ch

Hier gehts zu kseitter.de

Qualitätsjournalismus

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Bild von tomscott.com

 Man kann diesen Artikel von tomscott.com wirklich nicht oft genug verlinken. Mittlerweile haben sich einige Blogs darauf spezialisiert, Fehler der „Fachleute“ aufzudecken, die sich mit sogenanntem „Qualitätsjournalismus“ rühmen. Erwähnt sei z.B. der BildBlog, der sich auf die Bild-Zeitung spezialisiert hat. Natürlich ist gerade die Bild ein sehr williges und einfaches Opfer, das keine Gelegenheit auslässt dem Blog von Lukas Heinser eine Angiffsfläche zu bieten, aber von der Bild-Zeitung erwartet man ja eigentlich nicht wirklich viel. 

 Aber auch andere, vermeintlich bessere Magazine sind nicht frei von Fehlern, Meinungsmache, Aufwiegelung. Stefan Niggemeier hat sich auf die seriösen Magazine spezialisiert. Dabei deckt er immer wieder haarsträubende Geschichten auf, die man von Spiegel, Stern oder der Welt nun wirklich nicht erwarten würde. Wenn Journalisten gezwungen werden würden die Warnhinweise zu verwenden, uns würden wahrscheinlich die Augen aus dem Kopf fallen. 

 Es ist wirklich erschreckend wenn man immer wieder feststellt, dass Artikel nicht richtig recherchiert sind, wenn dem Interviewpartner nur Vorlagen für seine eigenen Thesen gegeben werden, statt kritisch nachzufragen. Es gibt hier viele Beispiele, und wirklich guter Journalismus ist mittlerweile eher selten geworden. Wenn selbst einfachste Fakten nicht recherchiert werden, oder das Magazin/die Zeitung dazu genutzt wird, gezielt Meinung für eine Sache zu machen, wo ist dann der „Qualitätsjournalismus“? Man gewinnt den Eindruck, dass Blogs immer mehr die klassischen Medien ablösen, weil sich hier oft mehr Mühe gegeben wird. Aber das ist ja auch kein Thema welches erst seit gestern existiert. 

 Bitte abonniert die beiden angesprochenen Blogs, bildet euch eine eigene Meinung und hinterfragt Fakten. Einfach mal den Verstand einsetzen und nehmt „bild Dir Deine Meinung“ wirklich wörtlich, damit es am Ende nicht heißt „Bild gibt Dir Deine Meinung. Abschließend noch ein paar Worte von Mario Sixtus, die zu diesem Thema wirklich passend sind und die er auf seinem eigenen Blog schreibt: 

 „Diese Webseite enthält bisweilen subjektive Meinungen. Bitte hinterfragen Sie diese und beziehen Sie weitere Informationen aus anderen Quellen.“ 

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Sch… Spam

Spam

Bild via http://www.provider-stoerung.de

Ich würde mich als jemand bezeichnen, der nur sehr schwer per Spam,
Phishing, Werbebanner oder Werbeanrufe hinters Licht geführt werden
kann. Aber wenn ich überlege, auf was die Leute teilweise klicken,
muss ich bei dem Beispiel welches ich heute per Mail bekommen habe
schon stutzen:

—————————–schnipp—————————–
Von: info@digiclipp.com [mailto:info@digiclipp.com]
Gesendet: Samstag, 18. September 2010 02:41
An: 
Betreff: Ausgezeichnete kommerzielles Angebot.

Guten Tag!

Ich habe Ihre E-Mail-Adresse verloren, musste diese Adresse aus dem
Gedachtnis wiederherstellen
und hoffe darauf, dass ich nichts verwechselt habe.

Ich habe fur Sie einen vorzuglichen unbesetzten Posten mit freier
Arbeitseinteilung und einem
Mindestgehalt in Hohe von 3000 EURO ausfindig gemacht. Insgesamt
werden 5 Kandidaten im Gebiet
Deutschland benotigt. Ich ware Ihnen sehr dankbar, wenn Sie einen
Ihrer Bekannten empfehlen konnten,
der nach einer seriosen Arbeit oder einem guten Zusatzeinkom-men sucht.

Ich empfehle dringend, ihr Augenmerk auf diesen unbesetzten Posten zu
richten. Die Zusammenarbeit
mit einem Unternehmen dieses Niveaus bietet eine gute Moglichkeit, zu
ver-dienen, Erfahrung zu sammeln,
neue Verbindungen und Partner zu finden. Sie werden finanzielle und
juristische Unterstutzung erhalten
und konnen sich auf die Vermittlung folgender Dienstleis-tungen konzentrieren:

[+] Vermietung / Kauf / Verkauf von Luxuswohnungen und Immobilien in
Deutschland / Spanien und anderen europaischen Landern.
[+] Vermietung / Kauf / Verkauf von Immobilien in allen
Urlaubsgebieten dereuropaischen Staaten.
[+] Sofortankauf von Eigentum beliebigen Wertes.
[+] Vermietung / Kauf / Verkauf von Industrieflachen fur Fabriken,
Werke und Lagerraume.
[+] Vermietung / Kauf / Verkauf fertiger Produktion, von Maschinen und
Aggregaten renommierter Hersteller.
[+] Organisation von Bau- und Instandsetzungsarbeiten jeder
Komplexitatsstufe, Vermietung von Baumaschinen.
[+] Instandsetzung und Restauration von historisch wertvollen Immobilien.
[+] Abwicklung beliebiger Geschafte mit Grund und Boden sowie mit Immobilien.
[+] Investitionen in Geschaftsprojekte, Erstellen von Geschaftsplanen
und Beratung.

Wenn Sie dieser Vorschlag interessiert, schreiben Sie an die
E-Mail-Adresse Dorotea.Marino@Go-Gators.com
Ich werde Ihre Angaben dem Manager des Unternehmens Europe Real Estate
ubergeben.

Ich warte auf schnelle Antwort.
—————————–schnipp—————————–

 Im ersten Moment war ich wirklich irritiert. Normalerweise ist Spam
voller Rechtschreibfehler und man erkennt sie auf den ersten Blick.
Hier musste ich schon zwei mal hin schauen. Erstes Indiz war sicher
der Einstieg: „Ich habe Ihre E-Mail-Adresse verloren“ Hm, hört sich
schon seltsam an. Beim weiteren Lesen wurde mir aber schnell klar,
dass das hier Mist ist. Den Namen oder die Firma hab ich noch nie
gehört. Schaue ich mir die Adresse an die unten in der Mail-Adresse
steht, stoße ich unter Go-Gators.com auf einen E-Mail-Anbieter, der
nicht unbedingt seriös aussieht…. Schon ungewöhnlich für eine Firma
aber sicher nicht unmöglich. Wenn ich aber auf die Domain
digiclipp.com gehe die in der Absende-Adresse enthalten ist, lande ich
auf auf der Seite einer Firma für digitale Bild-Bearbeitung…

 Der „Otto-Normal-Bürger“ könnte über so etwas aber durchaus stolpern!
Da fällt dann auch nicht auf, dass eine Signatur völlig fehlt, was für
eine Firma natürlich gar nicht geht. Mein Tipp ist immer: Geht mit
gesundem Menschenverstand an solche Sachen dran! Gerade bei einem
persönlichen Einstieg ist höchste Vorsicht geboten. Ansonsten schaue
ich mir ganz gerne mal die Domains an die in der Mail angegeben ist.
Hier fallen i.d.R. sehr schnell Ungereimtheiten auf. Ansonsten sind es
die Üblichen Verdächtigen: Auf Rechtschreibfehler achten, kenne ich
den Absender, niemals Passwörter raus geben, niemals unbekannte
Anhänge öffnen.

 Wenn einem etwas seltsam vorkommt: löschen. Wer euch kennt wird
wissen wie er euch auch anderweitig erreicht. Und wen euch ein Anhang
seltsam vor kommt, einfach vor dem Öffnen nachfragen, das ist doch nun
wirklich kein Aufwand. Besser als ein infizierter Rechner der sonst
was mit den Daten anstellt.

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StreetView. Oder: Wie fülle ich ein Sommerloch?

 Ich möchte nicht auch noch einen ewig langen Beitrag über StreetView schreiben. Zu diesem Thema sollte so gut wie alles gesagt sein. In den letzten Tagen habe ich die Diskussion aufmerksam verfolgt und ich kann die StreetView Gegner nicht verstehen… Recht auf Privatsphäre fällt da immer wieder, oder solche Unsinns-„Argumente“ wie “ aber der Einbrecher kann doch viel besser bei mir einbrechen“. So ein Quatsch…

 Es ist wirklich faszinierend, mit welcher Unwissenheit die Gegner von StreetView offensichtlich gesegnet sind, und anscheinend gar kein Interesse haben sich tiefer damit zu befassen. Da wird dann die Angst geäußert das man öfter oben ohne im Garten liege und dann ja beobachtet wird (nein, StreetView ist KEIN Live-Bild!), oder die Rentner, die sich mit vollem Namen und Bild vor ihren Häusern fotografieren lassen, aber StreetView anscheinend für Teufelszeug halten… Abgesehen davon, dass es bereits Dienste gibt, die exakt die Funktionalität bereich bieten (Flickr-MapsPanoramioSightwalk).

 Auf der anderen Seite finde ich es nicht gut, wenn die Angst noch geschürt wird, in dem man Aktionen ansetzt, bei denen Privatleute verpixelte Häuser suchen und sie auf eigene Faust ins Netz stellen. 

 Es ist mal wieder schade, dass hier anscheinend keine sachliche Diskussion möglich ist. Und das sich Politiker jetzt mit der Angst von bestimmten Gruppen profilieren wollen ist zwar wenig verwunderlich, aber trotzdem in meinen Augen widerlich! 

 An dieser Stelle sei einfach auf zwei Blog-Posts hingewiesen, die eigentlich alles hervorragend zusammenfassen: Zum Einen der Post von Mario Sixtus auf zdf.de, auf der anderen Seite der Post von Mathias Richel in seinem Blog. Wer diese beiden Einträge liest, hat eigentlich alle Infos die er benötigt.

 Ich überlege gerade, ob ich mich nicht vor meine Mietswohnung stellen und ein Foto machen soll, um damit gegen StreetView zu protestieren. 😉

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