Falcon Pro

Nachdem Carbon in Version 2 erschienen ist und mit Tweedle ebenso ein alter Bekannter ein frisches Design verpasst bekommen hat, scheint auch der Entwickler vom Twitter-Client Falcon Pro wieder Blut geleckt zu haben. Das ist eine gute Nachricht für alle Fans, denn die Entwicklung an der App geht ab sofort weiter. Nutzer werden sogar aufgefordert, ihre Feature-Wünsche direkt zu äußern. Im Playstore gibt es die App bekanntlich nicht mehr, weil Falcon Pro das Twitter-Token-Limit überschritten hatte und auf einfachem Weg im Grunde keine neuen Nutzer mehr zulässt. Weitere Infos zum Thema findet ihr in diesem Beitrag. Wer die App als Bestandskunde oder mit Twitter-Dev-Key nutzen möchte, findet sie unter getfalcon.pro. Falcon Pro ist bis heute für viele Nutzer der beste Twitter-Client für die Android-Plattform.

Falcon Pro ist auch weiterhin der Client meiner Wahl! Ich hab sowohl Carbon, als auch Tweedle ausprobiert, aber Falcon spielt weiterhin in einer anderen Liga. Leider ist die Einrichtung für neue Nutzer, durch die Dev-Anmeldung bei Twitter und dem Eintragen der entsprechenden Keys nicht wirklich einfach. Aber glaubt mir es lohnt sich!

Wer Fragen hat oder Hilfe braucht, schreibt mich einfach an, ich werde mein Möglichstes tun um zu helfen! 🙂

P.S.: Außerdem tut es gut Twitter damit vor’s Schienbein zu treten. 😉

Mails/Kalender/Kontakte, Teil 1

Einen ersten Versuch hab ich schon hinter mir und bin reumütig wieder zurück. Aber mit der ganzen Kiste rund um Ed Snowden, Prism, Tempora, unserer Regierung die den Amis nach den Veröffentlichungen sogar noch tiefer in den Arsch kriecht war es Zeit mal etwas zu tun, um den Amis die Daten nicht noch auf dem Silbertablett zu servieren.

Natürlich ist das einfacher als gesagt und solange man wohl nicht seine komplette Kommunikation auf selbst gehosteten Servern verschlüsselt erledigt, wird man sein Ziel nie zu 100% erreichen (ist das überhaupt möglich?!?). Aber wenigstens einen Schritt in diese Richtung kann man machen und schauen, was sonst noch so geht. Irgendwann und mit irgend etwas muss man schließlich ja mal anfangen.

Ok, zunächst sei gesagt, dass meine komplette E-Mail-Kommunikation bisher über Gmail gelaufen ist. Auch meine Kalender und Kontakte waren beim Konzern mit der großen Suchmaschine gelagert und das hatte einen einfachen Grund: Es war super einfach! Das muss man Google wirklich lassen, sie machen es einem verdammt schwer sie zu verlassen.

Mein Setup sah bisher folgendermaßen aus:

  • 1&1 WebHosting-Paket mit E-Mail-Adressen auf eigenen Domains
  • Gmail Account
  • Standard Mail-, Kalender- und Kontakte App auf dem iPad unter iOS
  • Gmail-App und Standard Kalender- und Kontakte App auf meinem Nexus 4 unter Android
  • Sparrow für Mails und die Gmail Homepage für Kontakte und Kalender auf dem Mac

Ich lege für so ziemlich jede Gelegenheit eine neue E-Mail-Adresse im 1&1 WebHosting-Paket an. Neuer Dienst für den ich mich anmelden möchte? Bekommt eine eigene E-Mail-Adresse! Wenn mir ein Dienst dann auf den Keks geht, wird einfach die dazugehörige Mail-Adresse gelöscht. Die meisten Adressen wurden dabei einfach an Gmail weitergeleitet, es gibt aber einige Adressen die ich als E-Mail-Postfächer angelegt habe. Diese wurden bis zuletzt per POP3 aus den Postfächern geholt. Dadurch werden die Postfächer komplett geleert und ich muss sie nicht separat aufrufen um sie zu verwalten. Alle Spam- und Viren-Filter waren deaktiviert, das hat Gmail immer sehr zuverlässig erledigt.

Gmail hat einen weiteren Vorteil: Man kann unbegrenzt Alias-Adressen anlegen, von denen man aus senden kann. So konnte ich Mails von Gmail aus schicken, die beim Empfänger jedoch so aussahen, als kämen sie von einer personalisierten E-Mail-Adresse. Für bestimmte Adressen, die ich als Postfächer angelegt hatte, habe ich außerdem die SMTP-Server meines WebHosting-Paketes angegeben. Dadurch sah es nicht nur so aus als käme die Mail von einer anderen Adresse, sie wurde über Gmail tatsächlich darüber versendet. Das macht bei gewissen Sachen einfach einen besseren Eindruck.

Bei den Kalendern gab es 3 Stück die ich unbedingt brauchte. Einer für mich, einer für meine Frau, einer für gemeinsame Termine. Nicht das ich Termine vor meiner Frau zu verbergen habe, aber man kann die Termine so einfach besser auseinander halten! Alle Kalender waren dabei in meinem Gmail-Account angelegt. Zusätzlich konnte ich aber weitere Kalender abonnieren, die einfach verdammt praktisch waren! Dazu gehörte z.B., dass automatisch Termine für Geburtstage aus meinen Kontakten angelegt, oder auch Feiertage angezeigt wurden.

Apropos Kontakte, die waren natürlich auch im Gmail-Account angelegt. Alles sauber und ordentlich in einem einzigen Account zusammen gepackt und ich brauchte mir um nichts anderes Gedanken zu machen. Alle Änderungen (neue E-Mail-Adressen, Adressen wurden gelöscht etc…) wurden automatisch bei allen Geräten übernommen. Meiner Frau habe ich wg. der Kalender meinen Gmail-Account in ihren Geräten angelegt, damit sie Termine dort hinterlegen konnte.

Es war einfach, verdammt einfach. Und das alles versuche ich gerade weiterhin möglichst einfach zu erledigen, nur eben ohne Googles Gmail. Was ich bis jetzt gemacht habe um das zu erreichen, welche Apps ich auf welchem System nutze etc., dazu komme ich in Teil 2. Bleibt dran!

Freibiergesichter

Dieser Tage kann man mal wieder ein Phänomen beobachten, was mich schon sehr lange einfach nur ankotzt und in verschiedenen Ausführungen zu Tage tritt: Freibiergesichter….

Wenn es nichts zu meckern gibt und wenn etwas auch nur einen Cent kostet, sind diese Gestalten unglücklich. Und dass es Ihnen so geht, muss dann natürlich lautstark nach außen gebracht werden.

Da gibt es die Vollidioten, die sich die iOS 7 Beta auf Ihr iDevice spielen und dann in Reviews von Apps meckern, wenn die betreffende App nicht richtig läuft. Manchmal denke ich, dass man diesen Deppen einfach den Status „Lebewesen“ entziehen sollte…

Auch beliebt sind die, die sich aufregen, weil Apps im App-Store jetzt plötzlich 99 Cent kosten. Da wird dann gleich Zeter und Mordeo geschrien. Nicht schlimm genug, dass die App überhaupt etwas kostet, jetzt kostet sie auch noch 20 Cent mehr als vorher! Unfassbar…

Und dann kann man z.B. das hier beobachten:

There are those among you who’ve noticed, but we haven’t been releasing new nightlies lately. Some of you have noticed loudly, and at length, with colorful idioms.

via AOKP.co

Das muss man sich mal überlegen! Da opfern clevere Jungs und Mädels einen Teil ihrer Freizeit, um denen eine tolle Android-Experience zu bieten, die dies mit dem „normalen“ Rom auf ihren Androiden bisher nicht hatten. Sie machen dies komplett ohne Geld zu verlangen und kommen mal ein paar Tage keine frischen Roms aus dem System gefallen, wird sofort geschrien und gemeckert was das Zeug hält.

Bei iOS ist das natürlich nicht anders, fragt mal die Entwickler der Jailbreaks. Das sind teilweise geniale Hacker, die einen Haufen Arbeit auf sich nehmen, um die Geräte von Sperren zu befreien. Und wenn nicht am ersten Tag direkt ein Jailbreak verfügbar ist, nach ja, man kennt das ja.

Lernt doch einfach selbst Programmieren und Hacken und macht den Scheiß selbst! Ach ich könnt mich aufregen…

Auch ich hab mich schon gefragt, warum so lange keine neuen Nighlies mehr bei AOKP rausgefallen sind, aber ich würde nie auf die Idee kommen, mich darüber zu beschweren!

An alle Freibiergesichter da draußen: Hört auf zu meckern! Wenn etwas schon kostenlos ist und Arbeit macht, dann kann es auch mal etwas Zeit dauern. Unterstützt die Leute oder macht es besser! Und zahlt verdammt noch mal für Apps die es wert sind! Da steckt ein Haufen Arbeit drin und es ist einfach Scheiße, ehrliche Entwickler dann noch in den Arsch zu treten, in dem man ihre Apps klaut.

Geht sterben!

Instacast 2.0

Oh Wow, meine lieblings-Podcast-App ist auf Version 2.0 in der iPhone-Inkarnation gesprungen! Und bringt dabei einige tolle Verbesserungen mit sich. Leider hängt die iPad-Version noch im Review-Prozess drin, da sich Apple plötzlich an der Flattr-Integration stört. Dabei ist gerade die Nutzung von Flattr vorbildlich in Instacast! Man kann nur hoffen, dass die Unstimmigkeiten schnell aus der Welt geschafft werden.

Aber was gib’s Neues in Version 2.0? Nun, zunächst einmal hat sich die Preisstruktur geändert. Für alle Neu-Kunden kostet die App nun erst einmal weniger! Darin beinhaltet sind jedoch erst mal „nur“ die Grund-Features. Wobei „Grund-Features“ nicht falsch verstanden werden sollte! Alle Funktionen (mit einer Ausnahme) die bis jetzt drin waren, bleiben auch für jeden Nutzer erhalten. Neu ist jedoch, dass man sich jetzt mit Instacast Pro für 1,59 EUR In-App Kauf ein paar weitere nette Features hinzu kaufen kann!

Dazu gehören personalisierbare Playlists, man kann eigene Bookmarks setzen, jeder Podcast kann jetzt eigene Einstellungen bekommen und Push-Benachrichtigungen bleiben auch den Pro-Usern vorbehalten.

So ist z.B das Setzen von eigenen Bookmarks ist eine Funktion, die in enger Zusammenarbeit mit Tim Pritlove eingebaut wurde. Jener Herr Pritlove ist aktuell mit seinem BitLove-Projekt gerade maßgeblich daran beteiligt, das Podcasten, sowie den Konsum von Podcasts noch weiter nach vorne zu bringen. Instacast entwickelt sich dabei immer mehr zur Lead-Platform was neue Features und deren Tests angeht.

In diesem Artikel will ich gar nicht weiter auf die Features eingehen, schaut euch einfach den Artikel von Vemedio an, dort wird das sehr viel besser erklärt. Instacast ist aber eine App die viel Neues ausprobiert und sich nicht scheut dabei auch mal Risiken einzugehen.

Außerdem sollte sich jeder Instacast Pro per In-App Kauf zulegen. Damit unterstützt ihr nicht nur Vemedio, sondern hilft auch dabei die in den letzten Jahren arg ins Stocken geratene Entwicklung von Podcasts voran zu treiben. Bitte kaufen und weitersagen! 🙂

Hier geht’s zur App!