Todd-Ryche / Tate-Ryche

Sometime in April of 2012, a Brazilian music website posted a rather troubling story about a knife fight between Geoff Tate and the other members of Queensryche, and then the entire music world was turned upside down. Then we heard there was to be a new band called “Rising West,” playing two shows in Seattle, which the “rest of Queensryche” and a new singer, Crimson Glory’s Todd La Torre. Not long after the same promo shot of Rising West was revamped to read ‘Queensryche,’ with this same lineup, minus Geoff Tate.

via Musikenthusiastmag.com

Ein spannender Bericht, der den Niedergang und den Anfang der nächsten – vielleicht erfolgreichen – Ära einer ehemals großen Band zusammen fasst und einen Blick in die Zukunft wagt.

Der Reporter ist recht offensichtlich auf der Seite von Todd-Ryche (den drei Original Mitgliedern Wilton, Rockenfield und Jackson, die sich mit Todd La Torre und Gitarrist Parker Lundgren zusammen getan haben), aber das ist ihm nicht zu verdenken. Geoff Tate hat in den letzten Jahren ein immer seltsameres Verhalten an den Tag gelegt und auch ich bin definitiv nicht auf seiner „Seite“. Ich kann nur hoffen, dass die drei ursprünglichen Mitglieder den anstehenden Prozess um den Namen der Band gewinnen.

„Queensryche“ hab ich mir geholt, mir gefällt sie wirklich gut! „Frequency Unknown“ hingegen hab ich mir auf iTunes angehört und war nur wenig begeistert, das Geld hab ich mir nach dem Reinhören gespart.

Wer sich mal ein Bild von Tate heute machen möchte, kann sich ja mal das Interview mit ihm durchlesen, welches am Ende des Artikels verlinkt ist (oder Ihr klickt einfach hier 😉 ).

Am Ende des – ohnehin schon sehr wortkargen Interviews – stellt der Reporter eine Frage zu Tates Verhalten auf der Bühne. Tate meint lediglich das wäre halt Rock 'n Roll und alle wollten nur das Schlechte sehen und ihn fertig machen. Auf weitere Nachfrage des Reporters antwortet er folgendes:

Geoff: Well thanks for that advice, William. You know, I actually have another interview that’s happening right now. I’ve gotta go, but I really appreciate the interview today and it was really good talking to you.

Ja ne, is klar…

Im Gegensatz dazu merkt man Todd La Torre bei seinem Interview sichtlich an, wie viel Spaß er momentan hat.

Sorry Geoff, früher warst Du echt cool, aber mittlerweile kommst Du bei mir nur noch an wie ein verbitterter arroganter Sack, der es nicht verkraften kann, dass nicht jeder seine Genialität würdigt und ihm zu Füßen liegt. Meine Meinung.

GO TODD-RYCHE!!! 🙂

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Ich muss sagen, ich wusste nicht so recht, ob ich mich wirklich auf das neue DT-Album freuen sollte. „A Dramatic Turn Of Events“ hat mir ehrlich gesagt nicht so gut gefallen. Der Opener und die Single „On The Backs Of Angels“ war noch der stärkste Song.

Umso beunruhigter war ich, als ich die erste Single „The Enemy Inside“ auf YouTube vom neuen Album gehört hatte. Wirklich herausragend war das nicht…

Seit gestern höre ich aber den Stream auf RollingStone.com und jeder Song begeistert mich ein bisschen mehr. Ich glaube, die Jungs aus New York schaffen es mal wieder ein Knaller-Album hin zu legen. Die Latte, die die Mannen rund um John Petrucci aufgehängt haben, war alleine dadurch extrem hoch, da dieses das erste selbst-betitelte Album ist. Da sollte man keine halben Sachen machen! Und das haben sie anscheinend auch nicht. 🙂

Viel Spaß beim Hören auf RollingStone.com!