Wem gehört Apple?

Huberty believes that low institutional ownership of Apple, when compared to other large-cap mobile technology stocks, shows that investors are underestimating the iPhone maker’s ability to grow and expand into new markets. For example, she sees growth potential in wearable electronics, as well as new services that Apple could provide with its existing ecosystem of hardware and software.

via Appleinsider.com

Hm… Kurz zusammengefasst, worum geht’s?

Apple ist eine der wenigen Firmen, wo institutionalisierte Aktienbesitzer nicht die Mehrheit der Shareholder bilden. Also Firmen, Hedgefonds, Banken etc. Im Artikel von Appleinsider.com heißt es, dass Investoren die Möglichkeit von Apple unterschätzen in neue Märkte vorzustoßen.

Ich hab da eine andere Idee: Ich glaube, dass Apple uninteressant für solche Investoren ist, weil es diesen meist um das schnelle Geld geht! Carl Icahn ist z.B. so einer. Solche Investoren versuchen immer wieder Firmen dazu zu bewegen, Geld den Aktionären zu geben und interessieren sich in der Regel nicht für die Firma selbst. Ihr Interesse besteht meist darin, aus der Firma möglichst schnell, möglichst viel Geld heraus zu holen.

Apple hat aber schon immer eine andere Philosophie! Die Firma ist auf den langfristigen Erfolg ausgerichtet. Man scheut sich auch nicht davor Millarden-Gewinne einfach mal einzubehalten, statt dieses möglichst schnell wieder los zu werden.

Das macht eine Firma wie Apple für Investoren die auf der Suche nach schnellem Geld sind einfach uninteressant.

Und das ist gut so! In meinen Augen zeigt das nur, das Apple wirklich alles richtig macht.

Paradebeispiel einer Heuschrecke

Icahn has long taken a strong stance on the AAPL buyback after revealing a „large position“ in the company last August. Since then, the billionaire investors has pushed hard for a buyback, going so far as to meet with CEO Tim Cook to discuss the topic. Most recently, Icahn telegraphed his intentions to raise the issue at the upcoming shareholders meeting.

via AppleInsider.com

Carl Icahn gehört zu den widerlichsten Figuren, die die Finanzwelt hervorgebracht hat. Menschen, die auf Gedeih und Verderb Geld verdienen wollen und denen jedes Mittel recht ist, das zu erreichen. Langfristiges Denken? Fehlanzeige. Nur das schnelle Geld zählt, alles andere ist schlicht Ballast.

Bei Dell hatte er Gott sei Dank kein Glück gehabt und ich hoffe auch Apple knickt hier nicht ein. Denn dieser massive Aktienrückkauf hätte nur einen Gewinner: Anleger mit viel Geld in Apple. Apple selbst, seine Kunden, die Produkte oder die Zukunft der Firma? Scheißegal, Hauptsache schnelles Geld.

Apple wird immer wieder dafür kritisiert, solch immense Barreserven zu haben. Jedes Quartal werden Fabel-Zahlen auf den Tisch gelegt und die Firma scheffelt Geld wie Heu. Aber den Investoren ist das trotzdem nicht genug. Sie würden es lieber sehen, wenn Apple Schulden machen würde. Wenn Apple dabei drauf ginge? Egal, dann wird zum nächsten gezogen…

Wer ist hier verantwortlich?

Apple übernimmt eine 32-Millionen-Rechnung, die Eltern mit der Verletzung ihrer Aufsichts- und Erziehungspflicht gegenüber dem eigenen Kind auftürmten.

via iPhoneBlog.de

Ich hätte es vielleicht nicht so krass ausgedrückt, die Aussage ist trotzdem zu 100% korrekt. Es ist heutzutage sehr einfach sein Kind mit Technik „ruhig zu stellen“, es ist ja auch viel einfacher. Wenn das Kind dann sowas macht hat man natürlich nicht selbst Schuld, man verklagt den Hersteller…

Das die FTC hingeht und sich noch einen netzten Batzen Geld damit genehmigt ist zusätzlich unfassbar…

Für mehr Batterielaufzeit!

Was ich damit sagen moechte: Ein Smartphone ist ein Arbeitspferd, ein Werkzeug fuer micht. Wenn ich mal Spass haben will und abschalten moechte, dann darf der Akku wirklich gerne die Graetsche machen, denn dann will ich ja einfach meine Ruhe haben!

Jeder, der mich ueberzeugen will, dass er/sie 8, 10 oder gar 12 Stunden Akkulaufzeit aus einem aktuellen Smartphone rausquetscht, nutzt dieses nicht!

via Mobilegeeks.de

Dem kann ich mich nur 100% anschließen! Wenn ich mal unterwegs bin und das Handy (egal ob das Apple war oder Android ist) wirklich nutze, permanent Musik oder Podcast höre, Foursquare ausführlich nutze, Mails schreibe, an Twitter und ADN dran bleibe etc, hält der Akku keinen halben Tag durch, Punkt!

DAS ist was ich „Benutzen“ nenne! Ich würde gerne etwas mehr Dicke in Kauf nehmen, wenn sich die Batterielaufzeit wirklich mal signifikant verbessert. Aber momentan sieht es nicht danach aus, dass sich bei den Herstellern ein Paradigmenwechsel einstellt. Im Gegenteil, wirkliche Verbesserungen der Technologie werden offenbar nur wenig voran getrieben und aktuelle Entwicklungen gehen immer weiter davon weg, den Akku in den Fokus zu rücken.

Sehr schade… 🙁