WordPress-Probleme

via reshtilledsoil.comWordPress ist wirklich eine verdammt schicke Möglichkeit einen Blog zu betreiben! Viele Möglichkeiten der persönlichen Einstellungen und Anpassungen, eine Spielwiese für Spielkinder wir mich. Lieder gibt es auch unzählige Möglichkeiten einen zu ärgern und das hat WordPress schon einige Male geschafft…

Wie schon in meinem Eingangs-Post beschrieben, hatte ich einige Probleme um den Blog überhaupt zum Laufen zu bekommen. Als ich den Post dann Online gestellt habe dachte ich „Yeah, endlich fertig!“. Das war leider ein Trugschluss… WordPress-Probleme weiterlesen

Instacast: ein Nachtrag

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So, ich habe Instacast nun  einige Zeit benutzt. Im Grunde bin ich sehr zufrieden mit der App und würde sie gerne weiter benutzen. Aber jetzt ist zum zweiten Mal etwas passiert, was die App völlig unbrauchbar für mich macht… Was genau? Das hier:

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Es ist wirklich schön, dass man in Instacast einstellen kann, dass man neue Folgen nicht per 3G herunterladen möchte. Das nützt aber gar nichts, wenn Instacast bei jedem Start nach neuen Podcasts sucht… Ich habe einen „Flat“-Vertrag bei der T-Com (eine Frechheit das überhaupt Flat zu nennen…), der 300 MB inklusiv-Volumen besitzt und anschließend auf 64 kbit/s runter regelt. Das ist heute wieder passiert.

Es kann doch nicht sein, dass mir diese App jetzt schon den 2. Monat hintereinander das Inklusiv-Volumen verbraucht! Liebe Instacast-Entwickler: Bitte gebt mir eine Möglichkeit, jegliche Nutzung im Funknetz zu unterbinden. Auch die Aktualisierung darf nur dann durchgeführt werden, wenn ich in einem WiFi-Netz bin. Alle anderen können das ja dann gerne ausstellen, aber für jeden mit einem solchen Vertrag wie ich ihn habe, macht die App in diesem Zustand keinen Sinn. 

Das ist wirklich schade, denn wie man in meinem Review lesen konnte, mag ich die App wirklich sehr. Aber was nutzt mir das, wenn ich im Extremfall (passiert letzten Monat) nach einer Woche das komplette Inklusiv-Volumen verbraucht habe? 🙁 Wenn die Entwickler das beheben, steige ich sofort wieder um, bis dahin muss ich wohl leider wieder mit iTunes und der iPod-App vorlieb nehmen. Schade…

Roboter oder Apfel?

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Foto von zdnet.de

 Als ich mir Ende letzten Jahres mein iPhone 3G gekauft habe, gab es aus dem Android-Lager keine Alternative für mich. Ich hatte außerdem das iPhone schon mehrmals in der Hand gehabt, durch meinen iPod Classic meine Musik ohnehin schon über iTunes verwaltet, also kam ein Android Telefon für mich nicht in Frage. Dann kam aber das HTC-Desire auf den Markt und hier hätte ich schon schwach werden können. Da ich aber bereits das iPhone hatte, war das natürlich kein Thema. Heute bin ich wirklich froh, dass ich mir kein Android-Gerät geholt habe.

 Warum? Nun, das hat relativ wenig mit Android selbst zu tun. Das Betriebsystem ist wirklich gut! Google gibt sich viel Mühe und mit jeder neuen Version kommen sehr viele neue Funktionen und Verbesserung auf die Handys. Wenn es denn kommt…

 Und damit bin ich beim Kern der Sache: Dem Upgrade auf eine neue Android-Version. Schauen wir uns das Ganze kurz bei Apple an: Ein Update wird angekündigt, ein paar Wochen später ist es für ALLE iOS-Geräte verfügbar, fertig! Mit iOS 4 ist das iPhone Classic und der erste iPod Touch nicht mehr mit bedient worden, und auf dem 3G haben nicht mehr alle Funktionen Einzug gehalten, aber das war vorher bekannt. Es wird angekündigt, es kommt für alle Geräte heraus und fertig!

 Und Android? Gerade heute hab ich einen Artikel gelesen, der mich dazu veranlasst hat diesen Eintrag zu verfassen. Das war heute morgen. Bis heute Abend sind noch mindestens 5 neue Artikel erschienen, bei denen sich ein Update verzögert, es Probleme macht, noch kein Termin bekannt ist, oder niemand weiß ob es überhaupt kommt…

 Android 2.2, die aktuellste Version genannt Froyo, wurde von Google angekündigt und Anfang Juli released. Wo? Einzig auf dem Nexus One. Aus Sicht von Google verständlich, da das Nexus die native Android Version beinhaltet und auch als Entwickler-Phone für Android Apps genutzt urde. Und alle anderen? Fehlanzeige. Ich ziehe jetzt mal das oben angesprochene Desire als Beispiel heran. Der erste der sich über Froyo her gemacht hat, war HTC. Da sie auf dem Gerät ihre Sense-Oberfläche haben, musste diese erst angepasst werden. Verständlich würden einige sagen, aber: Warum bietet man dem Kunden nicht von vorneherein die native Version an und HTC schiebt die Sense-Version nach?

 Nein, Desire-Besitzer mussten bis zum 01.08., also fast einen Monat warten. Aber war es das? Bei weitem nicht! Denn nicht jedes Desire ist wie das andere! Wer es sich über einen der deutschen Mobilfunk-Anbieter ein Gerät gekauft hat, musste noch länger warten! Die ersten waren Vodafone, die sich anscheinend gedacht haben, sie könnten ihre Kunden zusätzlich noch ein bisschen verarsch veräppeln… (he, he, veräppeln 😉 Im Zuge der Ankündigung, dass es ein Update auf Froyo geben würde, haben sie ein eigenes Update veröffentlicht. Viele Desire-Kunden haben sich natürlich darauf gestürzt und entsetzt festgestellt, dass es sich nicht um die neue Android-Version gehandelt hat. Es war ein Firmware-Update, bei dem Vodafone ein Branding aufgespielt hat, mit Vodafone Apps die sich nicht löschen ließen! Was für eine Kundenverarsche in meinen Augen! Denn Vodafone hielt es natürlich nicht für nötig ihre Kunden zu informieren! 

 Nach massiven Kundenprotesten hat Vodafone das Update zurück gezogen und dann doch noch Froyo veröffentlicht. Da war es schon fast Ende August. 

 Ein ähnliches Bild (allerdings ohne den Versuch die Kunden übers Ohr zu hauen) bei T-Mobile und O2. Nach Problemen mit dem ersten Ausrollen bei O2 ist es dort bis heute nicht veröffentlicht. T-Mobile hat es Mitte September geschafft. Nochmal zur Erinnerung: Google hat Froyo ANFANG JULI herausgebracht! Mich würde wirklich interessieren, was die Anbieter hier auch noch an den Geräten rum zu pfuschen haben?!? 

 Aber das Desire ist ja noch gut bedient! HTC Wildfire? Kein Datum bekannt. Andere Hersteller: Sony Ericsson Experia? Verzögert sich. Samsung Galaxy S? Verzögert sich. Ganz zu schweigen von LG-Geräten, da hört man überhaupt nichts von…

 Man kann über Apple sagen was man will, aber da ist so etwas ein Ding der Unmöglichkeit. Keine Verzögerung bei Updates. Keine Betreiber-Brandings (man stelle sich ein iPhone mit dem T-Mobile-Logo auf der Oberseite vor!). Apple behält bei ihren Geräten die volle Kontrolle. Das ist auf der einen Seite vielleicht etwas nervig (App-Store-Politik, geschlossenes System) aber wenn ich mir anschaue was bei Android abgeht, ist für mich der Kauf eines solchen Gerätes momentan jedenfalls ausgeschlossen. Was wirklich schade ist, denn gerade die HTC-Geräte sind wirklich geniale Devices! Aber ich bleibe definitiv beim iPhone, statt mir so einen Hick Hack anzutun! Und was heute bei Android-Geräten versprochen wird, muss morgen noch lange nicht gehalten werden. 

 Bei Apple weiß man wenigstens was man bekommt. Das Classic ist jetzt aus der Update-Spirale raus gefallen und das 3G wird es wahrscheinlich nächstes Jahr treffen, aber hey: Die Geräte sind dann 3 Jahre kontinuierlich mit Updates versorgt worden! Das ist nun wirklich mehr als fair und transparent dem Kunden gegenüber! 

 Natürlich hat jeder Hersteller so seine Probleme und Macken und Apple hat weiß Gott mehr als genug. Aber ihre Update-Politik kann man ihnen definitiv nicht vorwerfen!

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Qualitätsjournalismus

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Bild von tomscott.com

 Man kann diesen Artikel von tomscott.com wirklich nicht oft genug verlinken. Mittlerweile haben sich einige Blogs darauf spezialisiert, Fehler der „Fachleute“ aufzudecken, die sich mit sogenanntem „Qualitätsjournalismus“ rühmen. Erwähnt sei z.B. der BildBlog, der sich auf die Bild-Zeitung spezialisiert hat. Natürlich ist gerade die Bild ein sehr williges und einfaches Opfer, das keine Gelegenheit auslässt dem Blog von Lukas Heinser eine Angiffsfläche zu bieten, aber von der Bild-Zeitung erwartet man ja eigentlich nicht wirklich viel. 

 Aber auch andere, vermeintlich bessere Magazine sind nicht frei von Fehlern, Meinungsmache, Aufwiegelung. Stefan Niggemeier hat sich auf die seriösen Magazine spezialisiert. Dabei deckt er immer wieder haarsträubende Geschichten auf, die man von Spiegel, Stern oder der Welt nun wirklich nicht erwarten würde. Wenn Journalisten gezwungen werden würden die Warnhinweise zu verwenden, uns würden wahrscheinlich die Augen aus dem Kopf fallen. 

 Es ist wirklich erschreckend wenn man immer wieder feststellt, dass Artikel nicht richtig recherchiert sind, wenn dem Interviewpartner nur Vorlagen für seine eigenen Thesen gegeben werden, statt kritisch nachzufragen. Es gibt hier viele Beispiele, und wirklich guter Journalismus ist mittlerweile eher selten geworden. Wenn selbst einfachste Fakten nicht recherchiert werden, oder das Magazin/die Zeitung dazu genutzt wird, gezielt Meinung für eine Sache zu machen, wo ist dann der „Qualitätsjournalismus“? Man gewinnt den Eindruck, dass Blogs immer mehr die klassischen Medien ablösen, weil sich hier oft mehr Mühe gegeben wird. Aber das ist ja auch kein Thema welches erst seit gestern existiert. 

 Bitte abonniert die beiden angesprochenen Blogs, bildet euch eine eigene Meinung und hinterfragt Fakten. Einfach mal den Verstand einsetzen und nehmt „bild Dir Deine Meinung“ wirklich wörtlich, damit es am Ende nicht heißt „Bild gibt Dir Deine Meinung. Abschließend noch ein paar Worte von Mario Sixtus, die zu diesem Thema wirklich passend sind und die er auf seinem eigenen Blog schreibt: 

 „Diese Webseite enthält bisweilen subjektive Meinungen. Bitte hinterfragen Sie diese und beziehen Sie weitere Informationen aus anderen Quellen.“ 

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Sch… Spam

Spam

Bild via http://www.provider-stoerung.de

Ich würde mich als jemand bezeichnen, der nur sehr schwer per Spam,
Phishing, Werbebanner oder Werbeanrufe hinters Licht geführt werden
kann. Aber wenn ich überlege, auf was die Leute teilweise klicken,
muss ich bei dem Beispiel welches ich heute per Mail bekommen habe
schon stutzen:

—————————–schnipp—————————–
Von: info@digiclipp.com [mailto:info@digiclipp.com]
Gesendet: Samstag, 18. September 2010 02:41
An: 
Betreff: Ausgezeichnete kommerzielles Angebot.

Guten Tag!

Ich habe Ihre E-Mail-Adresse verloren, musste diese Adresse aus dem
Gedachtnis wiederherstellen
und hoffe darauf, dass ich nichts verwechselt habe.

Ich habe fur Sie einen vorzuglichen unbesetzten Posten mit freier
Arbeitseinteilung und einem
Mindestgehalt in Hohe von 3000 EURO ausfindig gemacht. Insgesamt
werden 5 Kandidaten im Gebiet
Deutschland benotigt. Ich ware Ihnen sehr dankbar, wenn Sie einen
Ihrer Bekannten empfehlen konnten,
der nach einer seriosen Arbeit oder einem guten Zusatzeinkom-men sucht.

Ich empfehle dringend, ihr Augenmerk auf diesen unbesetzten Posten zu
richten. Die Zusammenarbeit
mit einem Unternehmen dieses Niveaus bietet eine gute Moglichkeit, zu
ver-dienen, Erfahrung zu sammeln,
neue Verbindungen und Partner zu finden. Sie werden finanzielle und
juristische Unterstutzung erhalten
und konnen sich auf die Vermittlung folgender Dienstleis-tungen konzentrieren:

[+] Vermietung / Kauf / Verkauf von Luxuswohnungen und Immobilien in
Deutschland / Spanien und anderen europaischen Landern.
[+] Vermietung / Kauf / Verkauf von Immobilien in allen
Urlaubsgebieten dereuropaischen Staaten.
[+] Sofortankauf von Eigentum beliebigen Wertes.
[+] Vermietung / Kauf / Verkauf von Industrieflachen fur Fabriken,
Werke und Lagerraume.
[+] Vermietung / Kauf / Verkauf fertiger Produktion, von Maschinen und
Aggregaten renommierter Hersteller.
[+] Organisation von Bau- und Instandsetzungsarbeiten jeder
Komplexitatsstufe, Vermietung von Baumaschinen.
[+] Instandsetzung und Restauration von historisch wertvollen Immobilien.
[+] Abwicklung beliebiger Geschafte mit Grund und Boden sowie mit Immobilien.
[+] Investitionen in Geschaftsprojekte, Erstellen von Geschaftsplanen
und Beratung.

Wenn Sie dieser Vorschlag interessiert, schreiben Sie an die
E-Mail-Adresse Dorotea.Marino@Go-Gators.com
Ich werde Ihre Angaben dem Manager des Unternehmens Europe Real Estate
ubergeben.

Ich warte auf schnelle Antwort.
—————————–schnipp—————————–

 Im ersten Moment war ich wirklich irritiert. Normalerweise ist Spam
voller Rechtschreibfehler und man erkennt sie auf den ersten Blick.
Hier musste ich schon zwei mal hin schauen. Erstes Indiz war sicher
der Einstieg: „Ich habe Ihre E-Mail-Adresse verloren“ Hm, hört sich
schon seltsam an. Beim weiteren Lesen wurde mir aber schnell klar,
dass das hier Mist ist. Den Namen oder die Firma hab ich noch nie
gehört. Schaue ich mir die Adresse an die unten in der Mail-Adresse
steht, stoße ich unter Go-Gators.com auf einen E-Mail-Anbieter, der
nicht unbedingt seriös aussieht…. Schon ungewöhnlich für eine Firma
aber sicher nicht unmöglich. Wenn ich aber auf die Domain
digiclipp.com gehe die in der Absende-Adresse enthalten ist, lande ich
auf auf der Seite einer Firma für digitale Bild-Bearbeitung…

 Der „Otto-Normal-Bürger“ könnte über so etwas aber durchaus stolpern!
Da fällt dann auch nicht auf, dass eine Signatur völlig fehlt, was für
eine Firma natürlich gar nicht geht. Mein Tipp ist immer: Geht mit
gesundem Menschenverstand an solche Sachen dran! Gerade bei einem
persönlichen Einstieg ist höchste Vorsicht geboten. Ansonsten schaue
ich mir ganz gerne mal die Domains an die in der Mail angegeben ist.
Hier fallen i.d.R. sehr schnell Ungereimtheiten auf. Ansonsten sind es
die Üblichen Verdächtigen: Auf Rechtschreibfehler achten, kenne ich
den Absender, niemals Passwörter raus geben, niemals unbekannte
Anhänge öffnen.

 Wenn einem etwas seltsam vorkommt: löschen. Wer euch kennt wird
wissen wie er euch auch anderweitig erreicht. Und wen euch ein Anhang
seltsam vor kommt, einfach vor dem Öffnen nachfragen, das ist doch nun
wirklich kein Aufwand. Besser als ein infizierter Rechner der sonst
was mit den Daten anstellt.

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