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Twittelator Pro

 Und weiter geht’s mit dem nächsten Twitter Client. Diesmal Twittelator Pro für’s iPhone. Ich hab ganz vergessen zu erwähnen, dass sowohl die iPhone-, als auch die iPad-Version jeweils 3,99 EUR kosten. Viel Spaß!

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iOS 4

So, hier schon mal erwähnt, ich hab mir iOS 4 für mein 3G gegönnt. Voraussetzung (so hab ich das jedenfalls für mich selbst abgemacht) war aber, dass der Jailbreak funktioniert. Ich wollte auf jeden Fall das Wallpaper haben und auch das Multitasking wenigstens mal ausprobieren. Mir war klar, dass das 3G wahrscheinlich etwas langsamer wird, aber so schlimm konnte es doch nicht sein, oder? Wenn ich lese, dass die App beim “Multitasking” nicht wirklich weiter läuft, sondern nur in dem Status eingefroren wird in dem man sie beendet hat, kann es doch nicht so tragisch sein! Dazu aber später.

Man musste diesmal ja wirklich nicht lange warten. Die ersten redsn0w Betas kamen ja bereits einen Tag nach Veröffentlichung von iOS 4 raus, das ging wirklich schnell! Erst war ich sehr skeptisch und bei meinem Glück mit solchen Geschichten habe ich mich für meine Verhältnisse erstaunlich lange gewehrt (ungefähr einen halben Tag… 😉 )

Und die Probleme haben natürlich nicht lange auf sich warten lassen, das Update auf iOS 4 hat nicht funktioniert. Ich stand dann mit einem iPhone im Wartungszustand da, das man so nur noch als Backstein hätte verwenden können und mein iTunes hat die Wiederherstellung jedes Mal wieder abgebrochen. Also bin ich an einen anderen Rechner gegangen und habs dort ausprobiert. Dort hats dann wunderbar funktioniert. Das war dann der Moment in dem ich mich entschlossen habe, Windows mal wieder neu auf meinen Laptop aufzuspielen.

Übrigens ein kleiner Tipp: Es war ja von vielen Seiten zu hören (u.a. auch von Hessi von Bits und so), dass das Backup während des Update-Vorganges extrem lange gedauert hat. Das lässt sich sehr einfach umgehen: Zunächst mal ein Backup machen (unter Windows mit der rechten Maustaste auf das iPhone und “Speichern” auswählen) und anschließend das Update manuell aufspielen. Hierzu hält man während man auf “Wiederherstellen” klickt (nicht “nach Update suchen”!), einfach Shift gedrückt. Dann wird das Update nicht vom Server geladen sondern man wählt eine lokale Datei auf seinem Rechner aus. Voraussetzung ist natürlich, dass man das neue Update lokal herunter geladen hat, was man z.B. hier machen kann. Dann wird kein Backup mehr erstellt, sondern direkt die neue Firmware aufgespielt. Das Ganze hat bei mir ungefähr 5 Minuten gedauert.

Anschließend ging es an den Jailbreak. Die technischen Details erspare ich mir hier, nur soviel: rednsn0w ist super einfach, beim Lesen der Pwnage Anleitung hab ich nur gelesen “und sei vorsichtig bei…”, “Du darfst nicht…”, “und noch mal Achtung wenn Du”, haben sich mehr Fragen als Antworten ergeben. Außerdem hab ich es ehrlich gesagt insgesamt nicht verstanden…

Aber wie gesagt, redsn0w ist wirklich super einfach. Beim Starten kann man dann auswählen welche Features man trotz Sperre durch Apple aktiviert haben möchte. Ich wollte auf jeden Fall das Hintergrund-Bild und Multitasking haben. So sieht das dann aus:


Was mir direkt aufgefallen ist: Das 3G wird definitiv langsamer. iOS 4 wird definitiv das letzte Update für dieses Gerät gewesen sein, so viel ist sicher. Die Hintergrundbild-Funktion ist jetzt wie im iPad in den Einstellungen zu finden und man kann ein Bild für den Lock-Screen und eins für den Home-Screen einstellen. Nichts was man als Jailbreaker nicht schon vorher konnte.

Multitasking hab ich dann aber ganz schnell wieder abgeschaltet. Es mach das iPhone deutlich langsamer und die meisten Programme unterstützen es nicht mal. Anstatt also dort weiter zu laufen wo das Programm angehalten wurde, startet es doch wieder komplett von vorne. Vielleicht probiere ist es noch mal aus, wenn es mehr Programme unterstützen. Bis dahin ist es mir aber lieber, wenn ich beim Doppelklick auf die Home-Taste die iPod-Bedienelemente angezeigt bekomme.

Was definitiv eine riesige Verbesserung ist, sind die Ordner! Wirklich ein tolles Feature. Endlich kann ich die Ordner auch über iTunes einrichten, verschieben usw. ohne auf “Categories” aus Cydia zurück zu greifen. Alleine wegen diesem Feature werde ich auf jeden Fall beim 4er bleiben und auch sofort auf dem iPad aufspielen sobald es dort verfügbar ist.


Und endlich gibt es auch eine Unified Inbox! Bei mehreren Mail-Accounts ist es wirklich nervig, jedes Mal über 3 Ecken zum nächsten Posteingang zu kommen. Jetzt gibt es auch direkte Zuhänge zu den Inboxen. Damit kann man über 2 Klicks zum nächsten Posteingang gelangen. Wer private und Mails von der Arbeit getrennt haben möchte, für den ist dieses Feature definitiv eine Bereicherung. Auch die Gruppierung von Konversationen (Antworten auf Mails werden zu einer Konversation zusammengefasst, kennt man schon von Google Mail) ist sehr gut gemacht. Und zuletzt die Möglichkeit mehrere Exchange-Accounts zu nutzen, sehr schön! 🙂


Aber schnell fingen die Probleme an… Woran ich natürlich nicht gedacht habe war, dass viele Jailbreak-Apps noch nicht an iOS 4 angepasst sind! Einige funktionieren nicht in vollem Umfang. SB-Settings z.B. lässt sich nicht mehr in Apps (jedenfalls in den meisten) starten, sondern nur noch im Homescreen. MakeItMine ändert zwar den Netzbetreiber-Namen, jedoch wird jetzt im Flugzeug-Modus nicht mehr das Flugzeug eingeblendet, sondern der Name bleibt stehen, lediglich die Empfangsanzeige verschwindet. Activator funktioniert jedoch was ich bis jetzt feststellen konnte Problemlos. Andere Apps lassen das iPhone schlicht und einfach abstürzen und nur im Sicherheits-Modus starten.

Und dann er größte Schlag für mich: MyWi funktioniert überhaupt nicht!!! Dadurch ergibt sich für mich das Problem, dass ich außerhalb eines WLAN’s nicht mehr mit dem iPad online gehen kann. Mit MyWi hab ich einen WLAN-Hotspot vom iPhone aus aufgebaut, das geht natürlich jetzt (noch) nicht… Ausgerechnet die in meinen Augen wichtigste Jailbreak-App geht noch nicht. 🙁

Und dann bin ich auf ein seltsames Phänomen gestoßen. Wer meinem Twitter-Feed folgt wird es schon gelesen haben. Zunächst wurde die APN aus den Einstellungen ein paar mal raus gelöscht (diese sagt dem iPhone, auf welchen Server es sich anmelden muss um ins Internet gehen zu können). Und dann sind die Einstellungen Mobiles Datennetzwerk komplett aus den Einstellungen verschwunden! Kein Witz, der Punkt war einfach nicht mehr da!


Also iPhone schon wieder wiederherstellen, Jailbreak wieder drauf. Das hat erfreulicherweise nicht sehr lange gedauert, war aber trotzdem nervig. Dabei hab ich dann Multitasking einfach raus gelassen und die einzige Cydia-App die ich wirklich installiert habe, ist Activator. Von allem anderen lasse ich erst mal die Finger bis es auf iOS 4 optimiert ist.

Alles in Allem muss ich aber sagen, dass ich abgesehen von den anfänglichen Problemen sehr zufrieden mit iOS 4 bin! Die Ordner sind wirklich eine Bereicherung und die geänderte Mail-App erfüllt ihren Zweck und ist sehr viel komfortabler als vorher. Ansonsten hat sich für mich (dank Jailbreak) eigentlich nicht viel geändert. Es ist richtig, dass das 3G langsamer geworden ist, für mich lässt sich das aber ohne Probleme verschmerzen, so schlimm ist es nicht. Wer mal mit einem Windows Mobile 6.1 gearbeitet hat, weiß was langsam ist. Insgesamt ist die 4. Version des iPhone OS wirklich gelungen und ich bin gespannt welche Features es in der Zukunft noch geben wird.

Dann aber sicher nicht mehr auf einem iPhone 3G. Ich fang schon mal für nächstes Jahr an zu sparen wenn das nächste iPhone (5, 4.1, HD?) raus kommt. 🙂

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Doodle Jump

  Es gibt eine ganze Menge Spiele auf dem iPhone. Eines der besten Spiele überhaupt ist mit Sicherheit Doodle Jump.

Worum geht’s?

 Nun, die Spielfigur ist ein kleines, seltsam gezeichnetes Wesen welches sich „Doodler“ nennt. Hört sich seltsam an und ist es auch! Die Figur hat 4 Beine, ist rund und hat einen Rüssel. Das Ganze ist so aufgebaut, als hätte jemand schnell zwischendurch ein paar Kritzeleien auf einem College-Block hinterlassen. Der Hintergrund ist sogar exakt dieser College-Block! Ziel des Spiels ist es, so hoch wie möglich zu kommen.

Wie funktioniert es?

 Gespielt wird ausschließlich im Hochformat. Der Doodler springt von ganz alleine nach oben und es ist die Aufgabe des Spielers, ihn durch Neigung des iPhones nach links und rechts zu steuern. Dabei springt man von Plattform zu Plattform.

 Zwischendurch gibt es auch immer wieder Hilfsmittel die einen etwas schneller nach oben befördern. So gibt es relativ häufig Sprungfedern und Trampoline die die Sprung-Höhe entweder einmalig oder auch mehrmals ordentlich erhöhen. Außerdem gibt es einen Raketenrucksack und eine Propeller-Mütze, mit denen man einen größeren Teil des Weges auf einmal überbrücken kann.

 Neben Hilfsmitteln gibt es aber natürlich auch Hindernisse. Diese sind kleine (oder manchmal auch etwas größere) Gegner, die man entweder umgehen, oder im Stile eines Mario Bros. per Kopfsprung erledigen muss. Ab und zu fehlen die Plattformen auch komplett und man muss auf die Gegner springen. Tippt man auf den Bildschirm schießt der Doodler Geschosse aus seinem Rüssel, mit dem man die Gegner ebenso erledigen kann. Dann kann es wiederum auch durchaus mal sein, dass es ein Loch im Papier-Hintergrund gibt, in das man nicht stürzen sollte, sonst ist das Spiel genau so vorbei, als würde man gegen einen Gegner stoßen oder vom Ufo eingesaugt zu werden. 🙂

 

 Sind die schon angesprochenen Plattformen am Anfang noch sehr zahlreich vorhanden, werden diese im Laufe des Spieles immer weniger. Dann muss man schon recht genau zielen um die Nächste zu treffen. Immer wieder tauchen Plattformen auf die unter einem wegbrechen und auf die man somit nicht springen darf. Als weiteres Hindernis kommen später noch sich bewegende Plattformen hinzu und Plattformen die nur einen Sprung aushalten und dann verschwinden. Somit wird der Schwierigkeitsgrad natürlich auch immer höher.

 Wenn die Plattform einmal vom Bildschirm verschwunden ist, ist sie endgültig weg. Fällt man also neben die letzte sichtbare Plattform fällt man nach unten und das Spiel ist vorbei. So bleibt einem nichts anderes übrig als immer weiter nach oben zu kommen. 🙂

Die Level werden jedes Mal im Zufallsprinzip erstellt, so dass jeder neue Versuch in einem etwas anderen Umfeld spielt. Auch das macht das Ganze sehr herausfordernd. Ziel ist es möglichst hoch hinaus zu kommen um so möglichst viele Punkte zu erhalten.

 Mittlerweile wurden auch weitere Welten hinzugefügt. So gibt es neben der Collegeblock-Oberfläche nun auch eine Winterlandschaft in der der Doodler wie der Weihnachtsmann aussieht. Außerdem eine Jungel-Landschaft, eine Weltraum-Landschaft und eine Geisterumgebung. In dieser geht das einzige Licht vom Doodler aus und das macht es wirklich extrem schwierig die Plattformen auf denen man steht von denen zu unterscheiden, die unter einem zusammen brechen.

Pro und Contra

 Tja, was soll ich sagen, es gibt kein Contra! 🙂 Das Spiel ist unglaublich süchtig machend. Der Zusatz „ACHTUNG: Höchste Ansteckungsgefahr!“ klingt etwas arrogant, trifft es aber perfekt. Die einfache Steuerung, das geniale Spielkonzept, das einfache Design sind wirklich einmalig. Es ist perfekt um schnell mal nebenher eine kleine Partie zu spielen und die Highscore nach oben zu treiben. Mit der Möglichkeit seine Ergebnisse direkt auf Facebook und Twitter zu veröffentlichen, ist dann auch die Gelegenheit zum Schw…-Vergleich vorhanden. 😉

Fazit

 Doodle Jump ist unglaublich süchtig machend, man will immer noch eine weitere Runde mehr spielen. Das einfache Spielprinzip passt perfekt zur einfachen Aufmachung. An diesem Spiel gibt es nichts auszusetzen, nur eine ganz klare Kaufempfehlung. Jeder der ein iPhone besitzt sollte Doodle Jump haben, hier haben die Jungs von Lima Sky ganze Arbeit geleistet.